Demenz

  • D-Station © ÖBW gemGmbH

Menschen mit Demenzerkrankung und Sehbeeinträchtigung haben grundsätzlich die gleichen Ansprüche wie alle Bewohner eines herkömmlichen Altersheimes. Sie unterscheiden sich aber vor allem dadurch, dass sie nur dann ihre Ansprüche und Bedürfnisse anmelden und stillen können, wenn man ihnen dabei hilft. Sonst wird Orientierungslosigkeit zur Gefahr für den Betroffenen und seine Umgebung.

In der ÖBW gibt es die europaweit erste Station für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen mit Demenz. Um einen dementen Menschen zu erreichen, muss man ihn an etwas erinnern, das sich tief in ihn eingeprägt hat z.B. seine Kindheit oder seine Arbeit. In herkömmmlichen Dementenbetreuungseinrichtungen werden dazu auch Bilder von vergangenen Zeiten verwendet – diese Methode ist bei blinden Menschen nicht anwendbar. Daher muss auf die besondere Situation blinder und hochgradig sehbehinderter dementer Menschen besonders eingegangen werden. Das Team unserer Dementenstation weiß um diese Herausforderung und kann daher Ihrem demenzkranken Angehörigen zur Seite stehen.

Entscheidend für das Wohlbefinden von Menschen mit dementiellen Veränderungen ist ein geregelter Tagesablauf und Beschäftigung. Auf unserer Dementenstation ist daher von Montag bis Sonntag neben dem Pflegepersonal ein Seniorenbetreuer im Dienst und gestaltet ein aktives Programm mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern.

Die Demenzstation besteht aus Ein- und Zweibettzimmern mit 28 Plätzen sowie einem Wohn- und Therapieraum. Bei der Gestaltung der Räume wird auf die speziellen Bedürfnisse der BewohnerInnen eingegangen.

Für demente BewohnerInnen werden die Zimmer so eingerichtet, dass sie sich sicher und wohlfühlen können. Die Bewohnerzimmer werden mit möglichst vielen Gegenständen aus der Geschichte des Bewohners/der Bewohnerin eingerichtet: Möbel, Erinnerungsgegenstände, Bilder, Fotos oder anderes bekanntes Inventar. Wichtig dabei ist, auch die Angehörigen in diese Gestaltung mit einzubeziehen. Die Zimmer sind jedoch nicht nach dem Standpunkt der Ansehnlichkeit/Repräsentation eingerichtet, sondern richten sich danach, was für den/die BewohnerIn wichtig ist und um ihm/ihr ein Gefühl der Geborgenheit und Vertrautheit zu vermitteln.

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