Mobilitätstraining gibt Ihnen
neue Sicherheit.

Erlernen von Langstocktechniken
zur Orientierung im Straßenverkehr.
Ein Taktil-Kompass kann Ihre
Orientierungsfähigkeiten erhöhen.

Keine schmerzhaften Begegnungen
mit Baustellen.
Sicher im Straßenverkehr ...
... auf Zebrastreifen ...
... und bei Hindernissen
selbstständig – angstfrei – sicher
durch Orientierungs- und Mobilitätstraining
Blindheit und Sehbehinderung schränken Sie ein: Für viele Handgriffe und Wege brauchen Sie Hilfe. Der Straßenverkehr wird unüberschaubar. Das macht Angst und verunsichert. Das Orientierungs- und Mobilitätstraining wurde für genau diese Lebenssituation entwickelt.
Speziell ausgebildete Rehabilitationsfachkräfte vermitteln Ihnen Techniken und Verhaltensweisen, damit Sie Ihr Leben SELBSTSTÄNDIG gestalten können.
Der Mobilitätstrainer kennt die verschiedenen Hilfsmittel - vom Langstock bis zum Blindenführhund - und hilft Ihnen bei der Auswahl. Er übt mit Ihnen Ihren Körper optimal zu schützen, damit Sie innerhalb und außerhalb Ihrer Wohnung ANGSTFREI an Ihre Ziele gelangen.
Wenn Sie den Straßenverkehr als bedrohlich empfinden, vermittelt Ihnen der Mobilitätstrainer Methoden zur Analyse des Verkehrsgeschehens und von unbekannten Kreuzungen, sodass Sie sich auf Ihren Wegen SICHER fühlen.
Was wird trainiert?
- Schutz des eigenen Körpers
- Erlernen von Langstocktechniken
- Optimale Ausnützung des vorhandenen Sehvermögens
- Sinnesschulung
- Verbesserung grundlegender Orientierungsfertigkeiten
- Analyse und Interpretation des Verkehrsgeschehens
- Dunkeltraining für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen
(z.B. Nachtblindheit ...) - Einsatz weiterer Hilfsmittel (taktiler Kompass ...)
Umfang und Dauer des Trainings
Der Trainingsumfang und die Trainingsdauer werden individuell auf jeden Trainingspartner abgestimmt.
Die Schulung erfolgt im Einzelunterricht und umfasst ca. 60 bis 80 Stunden.
Was Sie vom Training erwarten können
- Behutsames Vorgehen unter Einbeziehung Ihrer persönlichen Vorstellungen
- Erlernen grundlegender Körperschutztechniken und Orientierungsfertigkeiten
- Vermittlung der Kurzstock- und Langstocktechniken
- Orientierung in einem ruhigen Wohngebiet
- Mobilität in lebhaftem Verkehr
- Benützung öffentlicher Verkehrsmittel
- Orientierung in der eigenen Wohnumgebung
- Kurzstocktechniken und Orientierung mit einem Blindenführhund
Jeder kann teilnehmen
Für die Teilnahme am Training gibt es kein Alterslimit. Kinder und Senioren können gleichermaßen mitmachen. Das Training kann auch von mehrfachbehinderten Menschen mit Sehbehinderung in Anspruch genommen werden.
Und wer bezahlt das Training?
Die Trainingskosten werden mit Unterstützung öffentlicher Kostenträger voll- oder teilfinanziert.
Die Mobilitätstrainer der Österreichischen Blindenwohlfahrt sind gerne bei der Antragstellung und Beratung in Sachen Kostenaufbringung behilflich.
Nähere Informationen:
Dr. Milan Malecek
Österreichische Blindenwohlfahrt
A-1140 Wien, Baumgartenstraße 69
Tel.: (01) 914 11 41-314
Fax: (01) 914 11 41-302
E-mail: orientierung@blind.at
Internet: www.blindenmobilitaet.at
Einsatzgebiet:
Wien, Niederösterreich, Burgenland